Ich schreibe in großer Sorge, nicht um die zu bestätigen, die so denken wie ich, sondern um die zu erreichen, die anders denken.
Hier entstehtdie Seite "Das Gesicht und die Geschicht' des Ostens". [Unterteilt - im vorerst politischen Fach - in:
"Die Geschicht' des Ostens" (genauer des Nord-Ostens Sachsen-Anhalts, wenn es um die Eislebenerin geht, die u. a. in Magdeburg - bei Burg - siehe unten - log und betrog! MERKE:
Würde ist im weiteren Sinne ein abstrakter Wert, der die Qualität des Handelns und Seins eines Menschen bezeichnet.)
Zu Frau Dolores Rente und zu Klaus Feldmann.
Demzufolge - wieder einmal - zuerst zur FRAU, DIE es eigentlichNICHT WÜRDIG ist, "PLATZ ZU BEKOMMEN":
(Später wurde aus benannten Registrierungen die Neukennzeichnung oooo3461-4o59) Unbedingt beachten:
Hallo Sven, auf der gestrigen Tagung des Vorstandes der WASG wurde beschlossen, dass das Protokoll der Landesmitglieder- versammlung v. 12.03.05 wegen falscher Wiedergabe anuliert wurde. Des weiteren wurde eine Kommission berufen ...
Aus:
Von: Info AV Hortig [mailto:info@av-hortig.de] Gesendet: Mittwoch, 1. Juni 2005 11:24 An: ASG Sven Liese Betreff: WASG
Die Landesmitgliederversammlung / Gründungsversammlung der ASG - Die Wahlalternative Sachsen-Anhalt beschließt:
1. "Die ASG - Die Wahlalternative Sachsen-Anhalt nimmt an der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2006 mit einer eigenen Liste und mit eigenen Kandidaten teil. Der Landesvorstand wird beauftragt, die Teilnahme der ASG - Die Wahlalternative an der Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2006 durch die notwendigen organisatorischen Maßnahmen sicherzustellen"
Begründung: Allen Mitgliedern, aber auch der Öffentlichkeit muss bewusst werden, dass außerparlamentarische Arbeit in der Bundesrepublik nur eingeschränkt politisch wirksam ist. Ohne eine parlamentarische Vertretung ist eine direkte Einflussnahme auf die Gesetzgebung und die Politik nicht möglich. Die ASG in Sachsen-Anhalt muss von Anfang an klar stellen, dass sich der Landesverband nicht nur auf die außerparlamentarische Arbeit sondern auch auf die parlamentarische Arbeit stützen wird und seine Ziele im Interesse der Bürger der Landes Sachsen-Anhalt auch mit Hilfe der parlamentarischen Arbeit umsetzen wird.
Abstimmung
Dafür: 38 Dagegen: 0 Enthaltung: 1
Hervorhebenswert seit spätestens Juni 2005:
Das Protokoll endet mit dieser 13. Seite:
UNTERSCHRIFTEN WAHLLEITUNG – per 05.04.2005 durch Elke Reinke in Aschersleben und und von mir per 11.04.2005 in Langenstein – unter Druck
sowie allerlei „künstlicher Themen bis Vorwürfen von Dolores Rente (... auf Band ...)und handschriftliche Ergänzung: „Unter Hinweis auf die realisierte Tagesordnung und beispielsweise seines Punkte 25, einem beachtlichen Ergebnis, wird das Protokoll mit diesem Satz abgeschlossen“...
(daraus folgt, wenn man Ralf Schmidt folgt – UNGÜLTIGKEIT DER WAHL – denn stets sind 4 einmal sogar 5 Stimmen (- siehe unter 8. Punkt - zuviel an jeden Wahlakt beteiligt gewesen) ...
Abs.: Werner G. Gaede (Journalist, Sozialfachreferent wie Projekt- und Telekommunikationsmanager)
- derzeit zur Erweiterung der Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Magdeburg eingesetzt - // 02.06.2005 ca. 21:55 Uhr
"Erste Stolpersteine in der Lutherstadt Wittenberg", was nichts Besonderes ist, wie "BesucherInnengruppe im
Landtag", wo sie wem wie begrüßt bzw. verabschiedet?
Dass sie dann sogar an die "Auschwitz-Gedenktagung" teilnimmt, ist eigentlich selbstverständlich. Aber warum in Salzwedel, als eine, die in Eisleben 51° 31′ N, 11° 33′ Ogeboren, die ihren Wahkreis in Wittenberg und ihren Wohnort in Fischbeck hat. WO IMMER runde 100 km dazwischenliegen. ...
lich, oberflächlich und (ent-)täuschend! Gemeint sind NEBEN- und UNTENSTEHENDES - dazu: KEINE REAKTIONEN zu Über 789.000 Hartz IV Sanktionen, ...KEINE REAKTIONEN, wie bemängelt auch hier: pr-sozial | Ist Menschenwürde nicht systemrelevant? | Hartz, Linke ... Wer ist bitteschön Frau Dolores Rente? Hat jemals einer etwas von Ihr aus dem Landtag gehört, geschweige denn Sie i r g e n d w e l c h e Erwartungen erfüllt? http://www.elo-forum.net/hartz-iv/hartz-iv/-200904192203.html . Zum sozialem Kontext und mehr? Frau Dolores Rente, Herr Veit Kuhr und Herr Harald Koch waren, abgewählt worden.? 2. ?Auf dem Landesparteitag des Landesverbandes der WASG Sachsen-Anhalt am http://dasgabs.zweipage.de/starfbewehrte_unterlasungserklaerung_89617447.html
Linkspartei und WASG in Sachsen-Anhalt halten hingegen an ihrem gemeinsamen Ziel fest, im kommenden Jahr zu fusionieren. Ungeachtet der zwischenzeitlichen Turbulenzen bei der WASG werde dieser Kurs von der Basis beider Parteien in Sachsen-Anhalt mehrheitlich unterstützt, erklärten die Landesvorsitzenden Matthias Höhn und Dolores Rente in Magdeburg.
Ein erster wichtiger Schritt zur neuen Linkspartei sei die Zusammenarbeit im Wahlkampf für die Landtagswahl am 26. März, die sehr gut laufe. Auf der Liste der Linkspartei kandidieren auch WASG- Mitglieder. Im Januar hatte die WASG in Sachsen-Anhalt für Wirbel gesorgt, weil auf einem turbulenten Parteitag der gesamte Vorstand auch wegen angeblich zu großer Nähe zur Linkspartei abgewählt worden war. Das Bundesschiedsgericht der WASG erklärte die Abwahl später für nichtig, worauf der Vorstand seine Arbeit wieder aufnahm.
Die Linkspartei hat ein Problem mit ihrer Fusion - aber ein noch viel größeres mit ihrer Basis. Sie fällt deshalb zurück in altgediente Muster […]»
und damit ...]
z u r Linkspartei (HIERMIT-ERGAENZT=H-E= ... Parteilogo bis 2005) / W-ASG
Halbwahrheiten!falkorf - Ich frag mich immer wieder, wie Leute bei der Erwähnung von Linkspartei.PDS, sofort auf "Das Unrechtssystem" oder schlimmer noch "Die Diktatur" der DDR kommen. Was war denn mit den Tätern der faschistischen Diktatur, die nach dem Krieg in hohen Regierungsämtern der BRD wieder Verantwortung getragen haben. Die Partei, welche dagegen auftrat wurde dann einfach mal verboten, ihrer Mitglieder wurden verfolgt und eingesperrt, kommt man da nicht auch schnell auf den Begriff "Unrechtssystem"! Kann man nicht einfach mal akzeptieren, dass es wie in anderen europäischen Ländern Normalität ist, auch in Deutschland eine Linke Partei gibt, die Politik mitgestalten kann und will! Alles Kleinreden wird Euch nichts helfen, wenn der Abbau des Sozialstaates so weiter geht, dann wird die Linke schon Ihren verdienten Zulauf haben. @Falkorf: Dreck bleibt DreckCarolusIV - @Falkorf: Da brauchst du ich gar nicht zu fragen, die Antwort ist ganz einfach. Wenn sich die SED einfach umbenennt und als PDS hofft, daß die Menschen alle ihre Verbrechen vergessen, da irren die Parteigenossen. Und dein erbärmlicher Versuch mit Hinweis auf die Verbrechen der braunen Sozialisten von den Verbrechen der roten Sozialisten abzulenken, der ist einfach nur lächerlich. „Fasst den Dieb“, schreit der Dieb. Assbach-Uralt ! Wenn sich die PDS nochmals umbenennt, und in der WASG einen troianischen Pferd gefundenzuhaben glaubt, hilft nichts. Noch leben die Angehörigen der an der Mauer erschossener Meschen ! Dreck bleibt Dreck, braun oder rot ! Ruhe bewaren und Nerven schonensaalpeter - Geehrter Zöckel, wo keine Argumente sind muß die Beleidigung herhalten. Böse Wünsche kommen meist auf einen zurück - drum bleiben wir doch alle miteinander etwas sachlich. Und fragen sie mal die Opfer des SED - regimes, ob sie viel Verständnis für die PDS haben. Ein Unrechtssystem wie die DDR läßt sich von niemandem der auch nur die Spur von Gerechtigkeitsgefühlt in sich trägt rechtfertigen. (09.05.2006 21:48:38) KAUM ZU GLAUBEN, wie der Anbieter dazu steht: Wir prüfen regelmäßig, ob sich beleidigende, strafbare oder obszöne Kommentare auf ZEIT online befinden und beseitigen sie unverzüglich. Sollten Sie einen solchen Kommentar entdecken, dann schreiben Sie uns bitte unter kommentare@zeit.de
3 WG: [Der zivile Ungehorsam] Turbulenzen in der WASG halten an ... Kurzum : Dolores Rente, die zuvor wegen ihres Linkspartei-freundlichen Kurses gestürzte Parteichefi n, wurde erneut inthronisiert. Frau Rente und Matthias Höhn, Landeschef der ... http://miknuth1.spaces.live.com/blog/cns!976952EE18CE8ADB!320.entry?
4Volksstimme.de Die Landtagsopposition hält davon nichts. Dolores Rente ( Die Linke ) sagte : " Es stellt sich die Frage, ob da eine Überforderung vorliegt. http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/lokalausgaben/magdeburg/magdeburg/?set _style=1&em_cnt=1353513
= Fakten über Fakten ...
Zum sozialem Kontext und mehr? BASG, BULSA und andere Absplitterungen, u.a. gegründet aus Protest gegen Dolores Rente, haben zum Ausbluten der Parteibasis und somit zum Platzen des Parteitages beigetragen ... http://dasgabs.zweipage.de/michael_thiele/s_einlassungen_10511356.html
(Persönlichebis zum und im 20. Jahr?! ... Mitglieder sie vereint, die gewählt wird, zurücktritt, sich wieder wählen läßt, abgewählt wird, wieder eingesetzt wird, um erneut abgewählt zu werden, heißt Dolores Rente ... http://ptm19872007.dreipage.de/parteien/parteiliches_52008896.html ) Anzeige:
dazu - eine Folge der Teilnahme am ersten Bundesparteitag in Dortmund.
(Aus unserer Sicht ist der Initiativ-Antrag ein erster "bundesweiter Erfolg" - D a n k a l l e r 3 8 Unterzeichner aus 12 Bundesländer und 2 "Stadtstaaten", nämlich Hamburg und Berlin), wenn auch in Händen von Dolores Rente gekommen, die mit sowas weniger gut umgehen kann, aber sie wird ihn nun - auf Landesebene richtig auf ihren Tisch bekommen!
Der 02.07. brachte nun doch wieder Dolores Rentenicht nur einen stark "nachgeholfenen" Wahlsieg, sondern sie hat obengenannte Initiative.
Mal sehen, was ihr Versprechen wert ist:
Gelernt zu haben, dass sie anders agieren und teamfähig weren muss, was aber leider nicht ihr "über die Lippen kam" - dafür, dass sie für die Trennung von Mandat und Amt ist. Wir haben uns ein Komitee geleistet, weil wir den Herrn Lori nicht kennen und auch nicht begreifen, warum sie ihn nicht als Geschäftsführer einsetzt, wenn er denn so gut ist! ... Dadurch würde es auch weniger Probleme geben, wegen seine Mitgliedschaft als solche!
Schlüssel fürs Schlüsselloch: ZU-hauf INFOS Der 02.07. brachte nun doch wieder Dolores Rente nicht nur einen stark "nachgeholfenen" Wahlsieg, sondern sie hat obengenannte Initiative. Mal sehen, was ihr Versprechen wert ist: http://wega2006.twoday.net/topics/ZU-hauf+INFOS/
Liebe WASGler, liebeLinkspartei.PDSler, liebe politisch Interessierte,die unter der Drohung einer Spaltung von oben gefassten Beschlüsse auf dem Ludwigshafener Parteitag der WASG (29.-30. April 2006) zielen auf eine weitere Verschärfung des Turbofusionskurses der Parteispitzen von WASG und Linkspartei.PDS. Der Berliner WASG wurden administrative Maßnahmen angedroht für den Fall, dass sie ihre Wahlanzeige für die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am 17. September 2006 nicht zurückzieht. Ein Initiativantrag, der solche Maßnahmen ausschließen wollte, wurde unter dem massiven Druck der Fraktions- und Parteispitze mit nur 13 Stimmen Mehrheit abgelehnt. Die Konsequenz eines Rückzugs der Berliner WASG wäre, dass der neoliberal weichgspülte Mainstream der Berliner Linkspartei.PDS um Harald Wolf, der sich mehr und mehr zum Mainstream der gesamten Linkspartei.PDS entwickelt, freie Hand hätte - zusätzlich gestärkt durch eine geschwächte WASG, deren authentisch antineoliberal und basisdemokratisch orientierten Teile die WASG mehr und mehr verlassen. Was die linke, antineoliberale, basisdemokratische Opposition der WASG gegen den von oben durchgepressten Turbofusionskurs noch machen kann, habe ich in einem knappen Strategiepapier (es ist nur etwas mehr als eine Seite lang) ausformuliert: Gewinnen! Wie? Man lese.. Schöne Grüße! Egbert Scheunemann PS: Ich bitte um weitest mögliche Verbreitung des Textes. Absender: Egbert Scheunemann Oelkersallee 32 22769 Hamburg Tel.: 040-4397000 Handy (bitte nur in wichtigen Fällen): 0163-6834501 www.egbert-scheunemann.de Plan BOder wie man der neoliberal angepassten Mainstreamfraktion der Berliner und damit bundesweiten Linkspartei.PDS eine existenzielle Niederlage beibringt von Egbert Scheunemann - Stand: 3. Mai 2006 1. Ziel Ziel des nachfolgend konkretisierten Planes ist, dem neoliberal angepassten Mainstream der Linkspartei.PDS in Berlin und damit der analogen Fraktion der gesamten bundesweiten Linkspartei.PDS eine existenzielle Niederlage beizubringen, um aus den authentisch antineoliberalen Überbleibseln der Linkspartei.PDS, den authentisch antineoliberalen Teilen der WASG und vielen anderen authentisch antineoliberalen politischen Kräften eine NEUE authentisch antineoliberale Linkspartei zu schaffen. Die Linkspartei.PDS hat bei den letzten Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus 22,6 Prozent der Stimmen erhalten und wird derzeit bei 13-15 Prozent gehandelt. Würde sie in Richtung zehn Prozent gedrückt werden, wäre das für den Harald-Wolf-Kurs, der sich mehr und mehr als Mainstream der gesamten Linkspartei.PDS abzeichnet, eine fundamentale Niederlage. Ob die WASG bzw. eine BASG (davon gleich mehr), die gegen die Linkspartei.PDS in Berlin antritt, die 5-Prozent-Hürde nimmt oder nicht, ist dabei unwesentlich. Ziel ist, der Linkspartei.PDS in Berlin so viele Stimmen wie nur möglich abzunehmen bzw. entgegenzustellen, indem das große Potenzial der Nichtwähler – und vor allem der nicht Linkspartei.PDS Wählenden – aktiviert wird. Ziel ist die Niederlage des neoliberal angepassten Mainstreams der Linkspartei.PDS in Berlin und damit bundesweit. 2. Durchführung Alle WASG-Mitglieder, die mit dem Turbofusionskurs, also der Reduktion des Projektes einer breit fundierten NEUEN Linkspartei [H-E=Platzhalter - z. B. für WIKIPEDIA = Die Linke.PDS /* hieß, bis sie am 16. Juni 2007 mit der WASG fusionierte und in der Partei Die Linke aufging. Ihre Mitgliederzahl wurde im Dezember 2006 mit 60.338 beziffert.
auf eine bloße Fusion der fusionswilligen Teile der WASG und der Linkspartei.PDS, nicht einverstanden sind, also speziell die WASG-Linke, aber darüber hinaus die gesamte bundesdeutsche antineoliberale Linke und alle antineoliberalen Projekte müssen alle ihre materiellen, finanziellen und personellen Kräfte für einen begrenzten Zeitraum auf einen Fixpunkt konzentrieren: den 17. September 2006 . An diesem Tag finden die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus statt. In den nächsten Monaten müssen tausende, müssen zehntausende antineoliberale Linke nach Berlin pilgern, um für die WASG bzw. eine BASG (dto.) Wahlkampf zu machen. Wir müssen die WASG/BASG materiell, finanziell, personell und vor allem durch unsere Arbeitskraft in einer Weise unterstützen, die in der Geschichte der taktisch-strategischen Projekte der bundesdeutschen Linken ohne Beispiel ist. Die BASG (dto.) muss in kürzester Zeit einen Bekanntheitsgrad erreichen,der dem der großen Parteien in keiner Weise nachsteht. Dieser „Plan B“ ist deswegen (selbstverständlich in einer entpersonalisierten Variante) in der gesamten bundesweiten Linken UMFASSEND zu verbreiten und zu kommunizieren – etwa in Form einer zentral lokalisierten Unterschriftenliste, in Mailing-Listen, durch Abdruck in Zeitungen und Zeitschriften etc. Die Voraussetzungen für einen politischen Angriff auf den neoliberal angepassten Mainstream der Linkspartei.PDS sind in Berlin exzeptionell, ja IDEAL: Die Berliner Linkspartei.PDS ist der treibende Motor der Systemanpassung der gesamten Linkspartei. PDS. Und die GESAMTE bundesdeutsche antineoliberale Linke kann ihre gesamte Kraft auf EINEN Punkt konzentrieren: den Stadtstaat Berlin (in einem Flächenstaat wie Niedersachsen wären die Voraussetzungen dramatisch schlechter). 3. Bedingungen Das Projekt muss parteien- und wahlrechtlich unangreifbar sein. Es empfiehlt sich, dass die WASG in Berlin als BASG antritt – als Berliner Alternative für Arbeit und soziale Gerechtigkeit. Jeder administrativen bzw. juristischen Auseinandersetzung mit dem Bundesvorstand der WASG ist aus dem Weg zu gehen. Diese würde nur unnötig Zeit, Kraft und Geld kosten – und ihr Erfolg wäre nicht sicher. Die Berliner WASG muss vor allem SEHR SCHNELL eine parteien- und wahlrechtliche Lösung finden, die juristisch unangreifbar ist – die Termine drängen. (Ende der Kopie) Zur Frau Rente (H-E=...), bei der man nichts findet über:Sozialstaat, nach der Agenda2010*:
wachsende Armut, einhergehend mit sozialer Ausgrenzung;
dramatischer Teilhabeverlust u. a. an Kultur, Lebensvielfalt und Bildung;
Einführung von 1-Euro- Jobs und Reduzierung von Einkommen durch diverse Preiserhöhungen.
Chancenlosigkeit, Verzweiflung, dem hilflos ausgeliefert zu sein - damit gewinnen ganz andere den Zuspruch der Wähler und Wählerinnen, hier sehen wir ein Gefahrenpotential für unser demokratisches System. Ist es in Gefahr durch unser politisches Handeln? Ein Aufschrei hilft hier keinem! Die immer geringere Wahlbeteiligung hält uns den Spiegel vor unser Gesicht, nur hineinschauen müssen wir selbst und unsere Verantwortung wahrnehmen. * Agenda 2010: Sozialkahlschlag, Gründe, Alternativen. Aufsatz von Guenther Sandlebenbei der man nichts findet über: ... 100 000 Zwangs- Umzüge für ALG 2 Empfänger?
Ich begrüße Sie auf meiner neuen Homepage, auf die Sie nun gezielt oder per Zufall geraten sind. Informieren Sie sich über meine Arbeit im Landtag und im Wahlkreis und nehmen Sie Kontakt mit mir auf, wenn Sie Hinweise oder Anregungen für mich haben.
DURCHGEKLICKT - von (?) Kerstin Drzisga Telefon: 0391 5605006 E-Mail: drzisgak@dielinke.lt.sachsen-anhalt.de für D. R. erarbeitet - jedenfalls unter ihren Namen gefunden: 19. Juni 2009 Dolores Rente, Magdeburg
Am 10. Juni 2009 wurde durch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), der Integrationsbericht der Bundesregierung vorgestellt. Dieser besagt u. a., dass sich die Lebenssituation der rund 15 Millionen...mehr
Meine Fraktion hat die heutige Debatte beantragt, nicht weil die Arbeit des Petitionsausschusses in Frage gestellt wird, sondern weil wir zunehmend feststellen, dass die Landesregierung, dass einige Ministerien beratungsresistent...mehr
(Daraus - voller Hohn:
Petitionen sind somit ein wichtiger Bestandteil unseres parlamentarischen Systems. Sie geben den Menschen die Möglichkeit, dem Parlament konkrete Vorstellungen und Fragen zur Überprüfung mitzuteilen. Sie haben somit einen hohen Stellenwert, bringen Impulse in die parlamentarische Arbeit und sind ein Gradmesser bei der Ausgestaltung von Gesetzen. Sie geben dem Parlament die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürgern konkrete Hilfe bei den unterschiedlichsten Anliegen anzubieten und bei Fehlentwicklungen Abhilfe zu schaffen. In diesem Sinn lassen Sie uns gemeinsam die Arbeit im Petitionsausschuss fortsetzen.)
Bei Landtags- und Bundestagswahlen sind sowohl MitbürgerInnen aus der EU als auch langjährig hier lebende AusländerInnen aus so genannten Drittstaaten vom Wahlrecht ausgeschlossen. Bei Kommunalwahlen haben zwar seit 1992...mehr
PRO UND KONTRA … ggf. KLARTEXT… HILFE … (mit seinen punktgenauen Beiträgen: "Rente, die Stimmenklauerin der LINKE", ..., "D. R. ist nur peinlich!", ..., "Was sich Dolores in der Altmark leistete"...
Ich halte es für gut und richtig, dass sich Politik, bevor sie sich einem Thema inhaltlich widmet und vor allem bevor sie sich inhaltlich dazu in qualifizierter Weise äußert, sich intensiv mit dem Hintergrund auseinandersetzt.
DIES angewendet bedeutet auch, dass Frau R. nichts zu suchen und früher "gemiemt" zu bewerkstelligen hatte (H-E=... - Stichwort: "STIMMVIEH" ...Auszug aus "Richtungsstreit in der WASG" in der FR, 23.1.2006 Die Parteivorsitzende Dolores Rente wurde offenkundig abgewählt, weil sie für einen Linkspartei-freundlichen Kurs stand. Außerdem, weil sie angeblich einen "Masseneintritt" von Mitgliedern des Naturschutzbundes in die WASG vorbereitet habe.) - hierbei:
20.06.2009: »Es geht um reale Veränderungen« (Tageszeitung junge ... Erstunterzeichner: Dietmar Bartsch, Lothar Bisky, Dagmar Enkelmann, Klaus Ernst, Karl Holluba, Katja Kipping, Bodo Ramelow, Dolores Rente, Katina Schubert, Axel Troost http://www.jungewelt.de/2009/06-20/036.php
...
Linkspartei sichert WASG guten Platz - mz-web.de Die Landesvorsitzende der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG), Dolores Rente, gelang der Sprung auf den sicheren Listenplatz elf. http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtike l&aid=1131627603759&calledPageId=987490165154
Daraus - "Das Problem: Der WASG fehlt auf Grund der Auseinandersetzungen der vergangenen Wochen ein einheitliches Personaltableau. Selbst Landeschefin Dolores Rente entschied sich erst gestern zu einer Kandidatur für die Liste. "Ich musste das sehr genau abwägen", sagte Rente, da einzelne Kreisverbände nach wie vor den Rücktritt des WASG-Landesvorstandes fordern. In der Linkspartei ist Rente hingegen offenbar wenig umstritten: 66 Prozent der Delegierten stimmten für sie; ihre Linkspartei-Gegenkandidatin Angelika Hunger erhielt lediglich 33 Prozent. "
Apropos PDS/Linkspartei: Tags nach der Landtagssitzung wurde die bisherige Landesvorsitzende der mit der Gysi-Truppe verbandelten WASG in Sachsen-Anhalt, Dolores Rente, mitsamt Vorstand auf einem mit Hauen und Stechen verlaufenden Magdeburger Landesparteitag gestürzt. Außerdem wurde mehrheitlich gefordert, das auf Fusion mit der PDS abzielende Kooperationsabkommen zwischen Lafontaine und Bisky/Gysi aufzukündigen. Die von den eigenen Genossen jetzt abgehalfterte Dolores Rente kandidiert am 26. März in Sachsen-Anhalt auf der PDS/Linkspartei-Liste. WASG-Bundeschef Klaus Ernst bezweifelt, dass es beim Magdeburger Landesparteitag demokratisch koscher zugegangen sei. Demgegenüber drohte Michael Pütz vom Landesvorstand der Berliner WASG der Führungsmannschaft um Ernst und Lafontaine an, dass ihr „der Laden um die Ohren fliegen“ werde, wenn sie administrative Maßnahmen gegen PDS-kritische Kräfte in der WASG ergreife.
Linkspartei: WASG will die Rebellen verstoßen - SPIEGEL ONLINE ... Ihn und seinen "Bernburger Kreis" stört auch, dass nur die WASG-Landesvorsitzende Dolores Rente mit Rang elf einen aussichtsreichen Platz unter den ersten 20 Kandidaten auf der ... http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,386494,00.html Linkspartei und WASG: Störfeuer aus Sachsen-Anhalt - SPIEGEL ONLINE ... Derzeit gebe es viele Stimmen in dem rund 140 Mitglieder umfassenden Landesverband, "die sich dafür lautstark einsetzen", sagte die WASG-Landeschefin Dolores Rente im Gespräch ... http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,384105,00.html
25.06.2005
Wir sind in der Pflicht
Dolores Rente, Ex-WASG-Chefin, Sachsen-Anhalt
Dolores Rente ist 46 Jahre alt und arbeitet beim Naturschutzbund in Burg
ND: Die WASG in Sachsen-Anhalt hat eine bunte tolerante Website... ... aber alle meckern darüber. Auch über Sie. Warum? Ja warum? Wenn sie mal konkrete Vorschläge bringen würden, könnte man ja einiges...
Artikellänge: rund 395 Wörter
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Digitaz-Artikel - taz.de Die Rückkehr der Dolores Rente Schlag für die Fusionsgegner: Ein Schiedsgericht setzt Sachsen-Anhalts PDS-freundliche WASG-Chefin wieder ein http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=in&a mp;dig=2006%2F02%2F25%2Fa0068&cHash=5424722a23 Und noch ein Beweis:
Protokoll des Länderrates am 05.03.2006 in FrankenthalDolores Rente berichtet über den Verlauf der Wahlen und gibt freiwillig ihr Stimmrecht ab. Heidi Scharf erklärt, dass der Länderrat nicht über das Stimmrecht eines Delegierten ... http://archiv.w-asg.de/uploads/media/2006_03_laenderrat_protokoll.pdf )
Daraus: ... Der WASG-Bundesverband will den Parteitag annullieren und PDS-Spitzenkandidat Gallert nannte die WASG unprofessionell. Dumm nur, dass die “unprofessionelle” Ex-Landesvorsitzende Dolores Rente auf Platz 11 der PDS-Landesliste kandidiert. Der PDS-Vorsitzende Höhn sagte zwar, ” für seine Partei bestehe keine Möglichkeit mehr, die Gespräche für ein Zusammengehen fortzusetzen.” Nur sei die Frage erlaubt, ob man dann nicht die WASG-Kandidaten von der Landesliste streichen sollte. Nur das wäre konsequent und ehrlich dem Wähler gegenüber!
Und noch öfter stehen könnte: "bei der man nichts findet über": ANLAGE = 2005_12_03.doc = Re: Einladung zur Länderratssitzung / DOLORES RENTE IST KEIN LÄNDERRATSMITGLIED !
Scharfe Vorwürfe gegen die Bundesagentur: Hartz-IV-Initiativen wettern gegen eine Verschärfung der Kontrollen mutmaßlicher Hartz-IV-Betrüger. Sie beklagen "Stasi-Methoden" - die Behörde weist die Vorwürfe zurück.
"Das Gesicht des Ostens" Foto: Rodari (verlinkt) Als Nachrichtensprecher muß man lesen, was auf den Tisch kommt"
Beinahe drei Jahrzehnte lang war Klaus Feldmann Nachrichtensprecher des DDR-Fernsehens. Jetzt hat er ein Buch darüber geschrieben
Von Karsten Krampitz
Schon Plato wußte, daß die Dichter alle lügen. Ihre Werke lenken nur von wahrer Erkenntnis ab. Weder die Wahrheit kennen sie, noch ihre Abbilder. Was sie verbreiten, sind allenfalls Abbilder der Abbilder. Tatsächlich trug sich alles anders, woanders und vor allem durch andere zu. Oder auch nicht. Wie in den Erinnerungen von Klaus Feldmann, dem ehemaligen Sprecher der "Aktuellen Kamera".
Mit den heutigen "News" ist seine Nachrichtensendung nicht zu vergleichen. Ganze Kasernen und Lehrlingswohnheime waren in der DDR angehalten, abends seiner Stimme zu lauschen. Die "Aktuelle Kamera" war von enormer Bedeutung, wollte man beim "aktuellen politischen Gespräch" eine gute Figur abgeben - ein wöchentliches Ritual, das vor allem im Staatsapparat gepflegt wurde. Das aber ist lange her. Die Nachricht von einer olympischen Goldmedaille trug Feldmann mit dem gleichen Ernst vor wie die Meldung einer Naturkatastrophe. Darin unterschied sich ja die kleine Republik vom Westen, daß es immer mehr Goldmedaillen als Katastrophen gab. Überhaupt hatte sich in der DDR die Wirklichkeit nach den Nachrichten zu richten, nicht umgekehrt.
So ähnlich schreibt es auch Feldmann. Sein Buch ist kein Roman, aber auch keine richtige Autobiographie: Wir finden darin kaum Privates, kein Glück und keine Leidenschaft und schon gar keine Niedertracht. Ganz nebenbei erfährt der Leser von einer möglichen Republikflucht, von Kampfgruppen im Aufnahmestudio am Tag des Mauerbaus und den vielen "Farbtöpfen des Opportunismus", die überall herumgestanden hätten - dies alles aber en passant und meist im stilvollen Understatement. Feldmann sagt, er habe den Leuten einen Einblick geben wollen in sein Berufsleben. Alles andere geht wohl niemanden etwas an. Warum sonst haben wir uns in der "Völkerfreundschaft" verabredet, einer Kneipe in Prenzlauer Berg, und nicht bei ihm draußen in Marzahn?
"Das waren die Nachrichten" (Verlag: Das Neue Berlin, 14,90 Euro) liest sich jedenfalls wie "Das waren Zeiten". Ein Buch nach dem Motto: Es war nicht alles gut. Aber die Leute hatten wenigstens noch eine Orientierung. Und: Wie schnell ist doch aus Freiheit Beliebigkeit geworden.
Jünger als Klaus Feldmann kann ein Mensch mit siebzig nicht aussehen. Wenn auch die Haare grau geworden sind, den angenehm warmen Bariton hat er nicht verloren. Er ist eloquent, charmant. Man hört ihm gern zu - obschon seine Redegewandtheit ein wenig erstaunt. Schließlich hat er doch so lange nur die Texte anderer vorgetragen...
Und genau darauf legt Feldmann wert: Der Überbringer der Nachricht dürfe nicht mit derselben gleichgesetzt werden. Kein Westkollege habe sich jemals für seinen Job entschuldigen müssen. "Dabei sind auch heute die Meldungen oft genug nicht wahr. Stichwort Golfkrieg."
Irgendwie wirkt er künstlich, eine Art Hologramm - freundlich aber fremd, obwohl doch Stimme und Gesicht so bekannt sind. Vermutlich überlegt die Frau am Tresen, woher sie ihn kennt. Auf einem Tablett bringt sie Kaffee und Mineralwasser - keinen Alkohol. Das Gerücht von seinem angeblichen Alkoholismus verfolgt ihn seit dreißig Jahren. Grund genug zum Trinken hätte er gehabt. Jeden Abend um halb acht wird Feldmann gewußt haben, daß seine Zuschauer wissen, daß er - sagen wir mal - nicht die ganze Wahrheit vorliest. Und die Zuschauer wiederum werden gewußt haben, daß er weiß, daß sie wissen, daß er es weiß...
In seiner Fernsehkarriere habe Feldmann aber nur ein einziges Mal die Meldungen etwas "beschwipst" vorgelesen. Zur Strafe habe ihn der Sender ein Jahr lang vom Bildschirm genommen. In dieser Zeit schrieb er die Meldungen für das Ressort Außenpolitik. Es war 1976, das Jahr der Biermann/+1-Ausbürgerung und der Selbstverbrennung des evangelischen Pfarrers Oskar Brüsewitz /+2. Von alldem lesen wir bei Feldmann nichts. Nicht einmal, daß das kleine Land in jenem Sommer Olympiasieger im Fußball geworden ist. Immerhin war die BRD nur Weltmeister. Aber er hat ja auch selbst nichts gelesen, jedenfalls nicht im Fernsehen.
An den Liedermacher will Feldmann aber noch gute Erinnerungen haben. In den Sechzigern habe er mal eine Veranstaltung im Kulturhaus Bohnsdorf moderiert, "ein Zuverdienst" - und dabei Biermann interviewt. "Der war ganz anders als man mir vorher gesagt hatte, sehr höflich." Die Episode taucht im Buch aber nicht auf. Er habe ja kein politisches Werk schreiben wollen, "und erst recht keine historische Abhandlung."
Vor einigen Jahren erschien ein Buch mit dem Titel: "Hat es die DDR überhaupt gegeben?" Eine Frage, die sich bei Feldmann geradezu aufdrängt. Seine Lesungen sind immer gut besucht. Ende des Jahres werden es ganze vierzig Veranstaltungen gewesen sein. Die Leute im Osten mögen ihn. Niemand setzt ihn mit den Nachrichten von damals gleich.
Plato sagt, alles Lernen wäre nur ein Erinnern. Denn vor der irdischen Existenz habe die menschliche Seele bereits alles gewußt. Jede Idee und jedes Rechenergebnis war ihr bekannt. Nur ist dieses Wissen durch die Geburt verlorengegangen.
Genauso muß es auch 1989/90 gewesen sein: Für die meisten Menschen im Osten bedeutete der Umbruch ein neues Leben. Auch für Feldmann, der bis vor einigen Jahren noch Arbeit hatte bei einem Cottbuser Lokalsender. Und dabei wird er schlichtweg einige Dinge von früher vergessen haben - nicht zuletzt ein paar Nachrichten.
Ein solches Paradoxon konnte es doch nur in der DDR geben: daß ausländische Journalisten mit dem Anspruch arbeiten, die Bevölkerung des Gastlandes über die Politik der eigenen Regierung zu unterrichten. Oft genug mußte die "Aktuelle Kamera" auf das Westfernsehen reagieren. Immer nach dem Muster, wie es Klaus Feldmann selbst beschreibt:
"Im Zusammenhang, mit der in westlichen Medien stattfindenden Hetzkampagne gegen Maßnahmen der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik, teilt das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Deutschen Demokratischen Republik mit, daß die erhobenen Vorwürfe nicht nur nicht den Tatsachen entsprechen, sondern dazu beitragen, die auf der Grundlage der friedlichen Koexistenz basierenden nachbarlichen Beziehungen zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden..."
Der Schriftsteller Stefan Heym unterzog sich 1977 im Auftrag des "Stern" einem Selbstversuch. Einen ganzen Monat lang wollte er seine politischen Informationen allein aus der "Aktuellen Kamera" beziehen. Er sei, wie der Proband seinerzeit sarkastisch vermerkte, jedes Mal in einen "angenehm komatösen Zustand" versetzt worden. Vielleicht stimme es ja wirklich, daß der Empfang des Genossen Vorsitzenden der Revisionskommission im Zentralkomitee einer Bruderpartei durch den Genossen Generalsekretär der hiesigen Partei ein so bemerkenswertes Ereignis sei, daß es an die Spitze der Sendung gehöre. Und möglicherweise habe die Fertigstellung des 59. Waggons einer neuen Serie von Eisenbahnwagen eine solche Beweiskraft für die Überlegenheit des Sozialismus, daß sie an zweiter Stelle kommen müsse. Stefan Heym sah darin jedoch keine Unfähigkeit der Sendemacher, "denn es wird mit Methode verfahren".
Das wußte auch Feldmann. In seiner Stasi-Akte las er nach der Wende, daß ihn ein Kollege einmal beobachtet hat, wie er mit einem Eimer über den Gang lief, um Wasser für die Blumen zu holen. Ein Scherz folgte: Der Eimer sei doch sicher dafür, wenn er während der Nachrichten mal auf Toilette müsse? - "Nee", sagte Feldmann. "Ich muß immer kotzen bei den Meldungen."
Das wäre heute nicht anders, meint er: "Als Nachrichtensprecher muß man lesen, was auf den Tisch kommt!" Endlich kommt der Mann aus sich heraus. Sein Gesicht, das so bekannt ist, gewinnt an Farbe, die Stimme an Volumen. Aber wer liest denn heute noch das, was auf den Tisch kommt?!
Ach Gott, der Teleprompter. So was hat es früher nicht gegeben. Feldmann lehnt sich zurück, demonstriert Gelassenheit. Plötzlich meldet sich sein Mobiltelefon. Er hat doch tatsächlich als Klingelton den Einspieljingle der "Aktuellen Kamera". "Einen Moment noch", spricht er ins Handy. Er sei gleich fertig.
"Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja..." Eine ganz unselige Erfindung sei dieses Lesegerät. Denn das Blatt, von dem der Nachrichtenmann eigentlich zu lesen hat, schaffe die notwendige Distanz, die ihn zum glaubhaften Verkünder von Meinungen und Ereignissen werden lasse. Heutzutage liegen zwar immer noch irgendwelche Seiten auf den Tischen, "doch nur zur Staffage!" Das freie Wort werde lediglich simuliert. Und das auch noch auf miserable Weise. Außerdem findet er es wirklich albern, wenn zu Beginn der Sendung die Kamera den Eindruck erweckt, sie habe den Sprecher gerade noch beim Korrigieren der letzten Meldungen ertappt. Im Buch schreibt Feldmann dazu: "Nachrichtensprecher aller Sender, hört die Signale! Laßt nicht auch noch die Nachrichtensendungen zur Selbstdarstellung verkommen!"
Ein wenig Individualität hat aber auch er sich früher gegönnt, mit dem Segen von oben, versteht sich: Anders als seine Kollegen hat Feldmann auf dem Bildschirm bis 1984 nie das Parteiabzeichen getragen. Ein kleiner Wettbewerbsvorteil, der möglicherweise den Ausschlag gegeben hat, für die Wahl zum "Fernsehliebling des Jahres".
"Die Ausrichter von damals sprechen noch heute von der einzig korrekten Wahl in der DDR." Mag sein: Nichtwähler ließ man unbehelligt. Und außerdem konnten die Zuschauer in der Rubrik "Nachrichten/Magazine" eine Alternative wählen: die sinnlich kühle Angelika Unterlauf. Hin und wieder wurde auch Karl-Eduard von Schnitzler vom "Schwarzen Kanal" zum "Liebling" gekürt. "Mit der Stimmabgabe", erklärt Feldmann, der dreizehnmalige Sieger, "war ja auch immer ein Tip verbunden, wer denn gewinnt." Und den richtigen Einsendern hätten Preise gewunken.
Tippen statt wählen, ein Prinzip, das man an anderer Stelle vielleicht hätte übernehmen sollen. Wenn in der DDR ohnehin bekannt war, wer was wählt, hätte man aus den Stimmzetteln ein paar Buntfernsehgeräte auslosen können. Klaus Feldmann glaubt nicht, daß die Geschichte eine andere geworden wäre. Und auch nicht die Nachrichten.
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Ich schrieb in großer Sorge, nicht um die zu bestätigen, die so denken wie ich, sondern um die zu erreichen, die anders denken.