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Hier entsteht die Seite "Zu Rente\s Spezialgebiet - um Antworten bemüht ...".

 

Betreff:   [wahlalternative-transparent] OVG hat Beschwerde zurückgewiesen, Abschiebung von Chantra morgen geplant!!!
Von:   Rietzheering@aol.com
Datum:   Di, 11.07.2006, 13:53
An:   frauennetz@listi.jpberlin.de (mehr)
Priorität:   Normal
Mailing-Liste:   Austragen
Optionen:   Alle Kopfzeilen anzeigen |  Druckversion zeigen  | Nachrichtendetails anzeigen

Wir brauchen noch einen öffentlichen Aufschrei bis morgen!
 
Mit freundlichen Grüßen weitergeleitet


Nanni  Rietz-Heering
_Rietzheering@aol.com_ (mailto:Rietzheering@aol.com) 
 
Das Nds. OVG Lüneburg hat die Beschwerde zurückgewiesen. Damit sind alle  
Rechtsmittel ausgeschöpft, die eine Abschiebung häten aufhalten können. Chantra  
wird am 12.7.06 abgeschoben.........
 
Detlef Behring
04162 900697


2006/6/30, Renate Hercher-Reis <_rhercher@web.de_ (mailto:rhercher@web.de) >: 
 
Liebe  MitstreiterInnen,

diese Nacht-und-Nebel-Aktionen nehmen im Moment  bedrohlich zu. Der
Hintergrund ist zum Teil auch, dass die Mitarbeiter der  
Ausländerbehörden dadurch weniger zu tun haben, weil es immer  weniger
Menschen gibt, die es schaffen bis nach Deutschland "durchzukommen"  um
Hilfe und Asyl zu fordern. Daher wird sich jetzt vermehrt um die  
Abschiebung gekümmert. Hierfür werden sogar inzwischen  Charterflugzeuge
angemietet. Da muss natürlich die Logistik stimmen.  Sprich, die
Abzuschiebenden müssen zu bestimmten Zeitpunkten aus ganz  Deutschland
"zusammengetieben" werden um pünktlich zum Abflug vor Ort  (meist 
Düsseldorf oder Frankfurt) zu sein. Inzwischen wird sogar mit  anderen
EU-Staaten darüber verhandelt, wie man eine gemeinsame Logistik  schaffen
kann, damit die Flieger in bestimmte Richtungen schneller voll  werden! 
Damit die Abzuschiebenden sich dem nicht entziehen und  untertauchen
können, werden sie dann einfach Nachts aus ihren Wohnungen  geholt. Das
erinnert an gewisse Praktiken, die wir in diesem Land schon  einmal zu
beklagen hatten.

Vor diesem Hintergrund wäre es wichtig,  wenn wir auf Grund dieser und
anderer Abschiebeaktionen mal wieder alle  heftig reagieren.

Mein Aufruf geht auch speziell an Frauen. Wir ahnen  oder wissen  alle, 
was eine Frau, die aus Thailand oder anderen  Ländern nach Deutschland
zum Zweck der Heirat nach Deutschland geholt wird,  in den meisten Fällen
erwartet, wenn sie sich in das, was man von ihr  erwartet nicht mehr
wiederspruchlos fügt. Das ist nicht in allen Fällen so.  Ich kenne aber
einige dieser Fälle aus der Vergangenheit. Da  man  davon ausgehen kann,
dass der persönliche Bekanntenkreis dieser Frauen  nicht so besonders
groß ist, haben sie nun gar keine Chanche mehr für ihr  Recht zu kämpfen,
denn sie werden nun einfach abgeholt und so lange weg  gesperrt, bis der
Flieger bereit steht.

Bitte unterstützt daher  diesen Aufruf möglichst zahlreich. 

Gruß Renate
--
Renate  Hercher-Reis
Landesvorstand Niedersachsen
Partei Arbeit & soziale  Gerechtigkeit -
Die Wahlalternative (WASG)
Postweg 67 e, 21629 Neu  Wulmstorf
Tel.:   +49 (0)40 700102033 
Mobil: ++49 (0)170  7324205
mailto:_rh@rhercher.de_ (mailto:rh@rhercher.de) 

--------  Original-Nachricht  --------
Betreff:        Hilfe !  Ausweisung droht - Thailänderin bereits in  
Abschiebehaft!
Datum:  Fri, 30 Jun 2006 11:50:37  +0200
Von:    Detlef Behring <_DBehring@web.de_ (mailto:DBehring@web.de) >









Hallo  Freunde !

Intergrieren statt Ausweisen !
Ich bitte Euch um Hilfe  gegen die drohende Ausweisung von Chantaris Norma.

Der  Fall:

Chantaris lebt seit 19 Jahren in Deutschland. Hat hier zwei  Kinder zur Welt 
gebracht; Sohn 13, Tochter 15.
Ihre Ehe wurde geschieden.  Der deutsche Ehemann hat sich vor dem 
Familiengericht das Sorgerecht  erstritten. 
Gleichzeitig wurde Chantaris das Umgangsrecht entzogen.
Das  AG Buxtehude hat die Ausweisung verfügt. Der Widerspruch vor dem LG 
Stade  scheiterte. Nun wird es noch eine
Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht  geben. Tendenz - Ausweisung. 
Am 31.5.06 wurde Chantaris in einer Nacht und  Nebelaktion von der Polizei 
angeholt, ohne sich von ihren  Kindern
verabschieden zu können und ohne Bargeld. Sie wurde in  
"Sicherheitsverwahrung" genommen, weil sie sich der Abschiebung 
entziehen  könne. Nun sitzt sie in der JVA Hannover-Langenhagen.

Es darf in  unserem Land nicht sein, dass die Mutter zweier deutscher Kinder 
nach der  Ehescheidung einfach abgeschoben wird.
Mit der Eheschließung muss doch auch  ein ständiges Bleiberecht entstehen. 

Wer weiß Rat?
Wer kann  helfen?
Wer unterstützt eine Kampange "Chataris soll bleiben!"

Bitte  um dringende Antwort, da am 12.7. bereits abgeschoben werden  soll.

Detlef Behring
04162 900697  
______________________________________________________________

um Antworten bemüht ...  bedeutet, dass die Emails zur Fachfrau weitergeleitet worden sind, allerdings blieben

Antworten oder gar Lösungen aus!

Hilfe wohl auch!  Wenn es so ist, ist es leider typisch!